

GESCHICHTE
Wo die Geschichte der Arktis zum Leben erwacht
Spitzbergen
Willkommen auf Spitzbergen, der nördlichen Grenze, wo Natur, Geschichte und Entdeckungsreisen ineinandergreifen.
Jahrhundertelang war dieser Archipel jenseits des Polarkreises eine leere Wildnis – still, eisig, unberührt. Doch im Laufe der Zeit verwandelten Entdecker, Jäger und Träumer ihn in eines der faszinierendsten Reiseziele der Welt.
Bei MyArctic erzählen wir diese Geschichte nicht nur – wir nehmen Sie mit hinein. Von verlassenen Walfangstationen bis hin zu sowjetischen Geisterstädten aus dem Bergbau – jede Reise enthüllt ein Kapitel der lebendigen Geschichte der Hocharktis.
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GESCHICHTE VON SVALBARD
Von der Entdeckung bis zum Zeitalter der Walfänger
Die Geschichte beginnt im Jahr 1596, als der niederländische Seefahrer Willem Barentsz auf der Suche nach der Nordostpassage die schroffen, von Gletschern geformten Berge Spitzbergens sichtete. Seine Entdeckung markierte den Beginn der europäischen Präsenz in der Arktis.
Im 17. Jahrhundert entwickelte sich Spitzbergen zum Zentrum des arktischen Walfangs. Niederländische, englische und baskische Seeleute errichteten provisorische Stationen wie Smeerenburg, wo einst Hunderte von Männern unter der Mitternachtssonne Waltran kochten. Es war eine Zeit des Wohlstands – und der Gefahren – am Rande der bekannten Welt.
Auch heute noch kann man auf den Bootstouren und Küstenexpeditionen von MyArctic Spuren dieser Ära entdecken, wo Geschichte und Eis unterhalb hoch aufragender Klippen aufeinandertreffen.
Fallensteller und Überleben in der Polarnacht
Als die Walfänger abzogen, blieben die Jäger. Im 18. und 19. Jahrhundert begannen russische Pomoren und norwegische Pelzjäger, auf Spitzbergen zu überwintern und dort unter extremen Bedingungen, die nur wenige ertragen konnten, Robben, Walrosse und Eisbären zu jagen.
Ihre Hütten – klein, aus Holz, einsam – stehen noch heute als stumme Zeugen entlang der Fjorde. Abenteurer wie Hilmar Nøis und Henry Rudi, bekannt als die „Könige von Spitzbergen“, lebten jahrelang in Abgeschiedenheit und perfektionierten das Überleben dort, wo sich nur wenige hinzutrauen wagten.
Im Rahmen unserer Arktis-Geschichtstouren können Sie einige dieser historischen Hütten besichtigen – ein intimer Einblick in eine vergessene Lebensweise.
Der Kohlerausch und die Entstehung von Siedlungen
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts veränderte die Anziehungskraft der Kohle die Inseln.
Der amerikanische Unternehmer John Munro Longyear gründete 1906 Longyearbyen und legte damit den Grundstein für die Gesellschaft, die das Zentrum des modernen Lebens auf Spitzbergen bildet. Etwa zur gleichen Zeit gründeten Norweger und Russen Siedlungen wie Barentsburg, Pyramiden und Grumant und bauten so Gemeinschaften in einer der unwirtlichsten Gegenden der Welt auf.
Um die bestehenden Streitigkeiten beizulegen, gewährte der Spitzbergenvertrag von 1920 Norwegen die Souveränität über die Inselgruppe und erlaubte gleichzeitig Menschen aller Nationen, hier frei zu arbeiten und zu reisen. Dieser internationale Geist prägt Spitzbergen bis heute – einen Ort, an dem globale Zusammenarbeit in der Polarnacht gedeiht.
Auf unseren historischen Touren durch Longyearbyen erkunden Sie das Erbe des Kohlebergbaus hautnah – von erhaltenen Schächten bis hin zu verlassenen Lokomotiven, die in der Zeit eingefroren scheinen.
Krieg, Kälte und Kooperation
Der Zweite Weltkrieg hinterließ seine Spuren auf Spitzbergen. Siedlungen wurden 1941 evakuiert, und wenige Jahre später bombardierten deutsche Truppen die Inseln und zerstörten große Teile von Longyearbyen und Barentsburg. Nach dem Krieg wurden beide wieder aufgebaut – norwegische und sowjetische Gemeinschaften lebten jahrzehntelang Seite an Seite, geprägt von Spannungen und gegenseitigem Respekt.
Trotz des Kalten Krieges blieb Spitzbergen friedlich – eine entmilitarisierte Zone, die Wissenschaft, Bergbau und Forschung gewidmet war. Die Hälfte des Archipels wurde schließlich zu Naturschutzgebieten und Nationalparks erklärt und bewahrte so eine der letzten wahren Wildnisse der Erde.
HEUTE
Das moderne Zeitalter – Wissenschaft, Tourismus und globale Bedeutung
Heute steht Spitzbergen für Innovation, Frieden und Beharrlichkeit.
Der Kohlebergbau ist zurückgegangen und hat Forschung, Bildung und nachhaltigem Tourismus Platz gemacht. Ny-Ålesund hat sich zu einem der nördlichsten Wissenschaftszentren der Welt entwickelt, während Longyearbyen sich zu einer blühenden arktischen Stadt gewandelt hat – modern, nachhaltig und lebendig, und dennoch von unberührter Natur umgeben.
Die Expeditionen von MyArctic verbinden die Besucher mit jedem Kapitel dieser Geschichte – von spektakulären Schneemobilrouten und Gletscherwanderungen bis hin zu Museumsbesuchen und authentischen Begegnungen in Barentsburg und Pyramiden .
Hier ist die Geschichte nicht eingeschlossen – sie ist lebendig in jeder Landschaft und jedem Atemzug polarer Luft.

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ERLEBEN SIE ES
Erleben Sie 400 Jahre arktische Geschichte mit MyArctic
Begeben Sie sich mit den ortskundigen Guides von MyArctic auf die Spuren von Entdeckern, Walfängern, Bergleuten und Trappern. Ob Sie an den Ruinen von Smeerenburg vorbeisegeln, mit dem Schneemobil durch Adventdalen fahren oder die Minenstollen von Longyearbyen erkunden – jede Reise lässt die Geschichte lebendig werden.
Dies ist mehr als nur ein Reiseziel – es ist eine fortlaufende Geschichte menschlicher Ausdauer und Entdeckungslust am Rande der Welt.
Erleben Sie es mit uns.

Mit diesen Tipps und der richtigen Ausrüstung sind Sie bestens gerüstet, um die atemberaubende arktische Wildnis Spitzbergens zu genießen. Packen Sie sich warm ein, achten Sie auf Ihre Sicherheit und erleben Sie die Magie Ihres Winterabenteuers auf Spitzbergen!
